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Drahterodieren

Drahterodieren Formenbau Werkzeugbau EGON REUTH

Erodieren per Elektroerosion (auch: Funkenerosion) schneidet mit Hilfe
eines Metalldrahts (Elektrode) eine programmierte Kontur in ein Werkstück. Sie wird etwa zur Herstellung von Matrizen, Formen und bestimmten Metallteilen genutzt. Auch für Teile, die komplizierte Konturen aufweisen
wie etwa beim Fräsen, ist Drahterodieren oft eine kostengünstige Alternative.

Mittels Elektroerosion sind Endprodukte wie Schnittwerkzeuge, aus einem Werkstück herausgearbeitete Gegenstände und komplex geformte Teile herstellbar, so etwa Spritzgussformen.

Der Draht kann geneigt werden, und auf diese Weise können Werkstücke
mit Koniken oder mit an der Ober- und Unterseite des Werkstücks unterschiedlichen Profilen erzeugt werden. Es besteht zu keinem Zeitpunkt mechanischer Kontakt zwischen Elektrode und Werkstück! Der Draht ist meistens aus Schichtkupfer oder Messing und hat einen Durchmesser von 0,02 bis 0,3 mm.


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