Drahterodieren
Erodieren per Elektroerosion (auch: Funkenerosion) schneidet mit Hilfe eines Metalldrahts (Elektrode) eine programmierte Kontur in ein Werkstück. Sie wird etwa zur Herstellung von Matrizen, Formen und bestimmten Metallteilen genutzt. Auch für Teile, die komplizierte Konturen aufweisen wie etwa beim Fräsen, ist Drahterodieren oft eine kostengünstige Alternative.
Mittels Elektroerosion sind Endprodukte wie Schnittwerkzeuge, aus einem Werkstück herausgearbeitete Gegenstände und komplex geformte Teile herstellbar, so etwa Spritzgussformen.
Der Draht kann geneigt werden, und auf diese Weise können Werkstücke mit Koniken oder mit an der Ober- und Unterseite des Werkstücks unterschiedlichen Profilen erzeugt werden. Es besteht zu keinem Zeitpunkt mechanischer Kontakt zwischen Elektrode und Werkstück! Der Draht ist meistens aus Schichtkupfer oder Messing und hat einen Durchmesser von 0,25 mm.
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